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Kurzbeschreibung
Mind Mapping (= Gedächtnislandkarte) ist eine kreative Arbeitsmethode, um Informationen festzuhalten oder um ein Thema zu ordnen.
Ob Brainstorming, Organisieren und Planen sowie Vorbereiten einer Präsentation: diese leicht erlernbare Technik kann fast überall hilfreich sein, wenn es darum geht, den gewissen Überblick zu behalten.
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Ausführliche Darstellung

Mind Mapping ist eine vernetze Darstellungsform, in der Inhalte gehirngerecht visualisiert und geordnet werden (Das Bild vom Baum mit Ästen, Zweigen und Blättern).
Tony Buzan gilt als der geistige Vater dieser kreativen Arbeitsmethode.
Die Methode MindMapping hilft, die spontanen Gedanken sehr schnell zu strukturieren. Auf einer Seite sind nur die Schlüsselwörter sowie Symbole und Verbindungen abgebildet. Die Informationen können durch die Symbole und Farben besser abgespeichert und schneller wieder abgerufen werden.
Eigenschaften:
Thema im Zentrum: Das zentrale Thema sitzt wie ein Baumstamm als Kreis oder Ellipse in der Mitte des Blattes (unliniert!)
Hauptgedanken zweigen vom Thema wie Äste ab
Zweige und Verästelungen: Die fortführenden Gedanken hängen wie Zweige, die sich weiter verästeln können, an den Hauptpunkten.
Substantive: Die Schlüsselwörter sind kurz, knapp und präzise zu formulieren.
Deutlich schreiben: Durch zu langes Entziffern geht der Überblick verloren. Auch sollte die Schrift frontal lesbar sein.
Pfeile kennzeichnen die Abhängigkeiten und Verbindungen im Bild. Wichtiges wird durch Farben hervorgehoben.
Auch durch Einkreisungen lassen sich Astgruppen betonen.
Numerieren: Durch Numerieren kann die Rangordnung oder Reihenfolge deutlich gemacht werden.
Ideen festhalten: In einem Ast Sonstiges lassen sich spontane Gedanken und Ideen, die man nicht sofort richtig zuordnen kann, notieren.
Symbole: Für gezielte Hervorhebungen und Hinweise eignen sich Symbole oder Bilder.
Einsatzmöglichkeiten:
um eine Gliederung zu erstellen
um Ideen zu finden
um sich Notizen zu machen
um Arbeitsergebnisse zusammenzufassen und zu präsentieren
zu Ihrer eigenen (Kurs-)Vorbereitung
Eine Einschränkung für den Einsatz von MindMaps gibt es eigentlich nicht. Die meisten Gedanken entstehen planlos und spontan und lassen sich daher gut in einem Mind Map festhalten.
Welchen Nutzen haben Sie davon?
Zeiteinsparung
fördert Kreativität
individuelle Handschrift
kein geistiges Korsett: problemlos lassen sich weitere Aspekte hinzufügen.
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Literatur
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Mind Mapping und Gedächtnistraining (1997). hrsg. von Gerhard Huhn, Offenbach: Gabel.:
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Allgemein |
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Buzan, Tony / North, Vanda (1997): Mind Mapping. Wien: Hölder-Pichler-Tempsky.: für Einsteiger empfohlen |
Einführung |
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Kirckoff, Mogens (1994): Mind Mapping: Einführung in eine kreative Arbeitsmethode: für Einsteiger empfohlen, da es sehr griffig und leicht geschrieben ist. |
Einführung |
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Buzan, Tony / Buzan, Barry (1998): Das Mind Map Buch. Landsberg am Lech. mvg-Verlag: sehr umfangreich |
Grundlagen |
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Internet-Links
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Leitfaden
1. Sammeln
Schreiben Sie das Thema, das zentrale Wort, die Idee in die Mitte des Blattes Assoziieren Sie frei zu diesem Wort.
Lassen Sie Äste und Zweige aus dem Zentrum herauswachsen; auf bzw. an jede Linie schreiben Sie ein Wort.
Nach 5-10 Minuten oder wenn Sie das Gefühl haben, es genügt, beenden Sie das Sammeln.
2. Ordnen:
Sehen Sie Ihr Mind Map in Ruhe an. Leitfragen:
Welche Wörter lassen sich zu einer Gruppe zusammenfassen?
Gibt es einen Oberbegriff dafür? Unterstreichen Sie die 4 -6 Oberbegriffe.
Nehmen Sie ein neues Blatt. Beginnen Sie wieder mit dem Thema in der Mitte. Zeichnen Sie nun für jden der untersstrichenen Oberbegriffe einen eigenen Hauptast.
Schreiben Sie den Begriff auf die Linie.
Ordnen Sie nun den Hauptästen die Seitenzweige zu: Welche Unterpunkte gehören dazu.
Nehmen Sie Farbstifte, um Ihr Mind Map auszuschmücken. Benutzen Sie formale Symbole, Pfeile für Querverbindungen usw., um die Zechnung noch einprägsamer zu machen. |
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01.04.2003 - Ulrich Müller / Andrea Brems
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