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Es bedarf eines neuen, erweiterten Didaktikverständnisses,
- dem erweiterten Lernverständnis gerecht werden zu können,
- um selbst- und fremdorganisiertes Lernen integrativ verstehen zu können,
- um auch autonome Lernprozesse im Alltag miterfassen zu können,
- um die Gestaltung komplexer Lernarrangements als pädagogische Aufgabe beschreiben zu können.
K. H. Flechsig hat schon vor vielen Jahren gefordert, unsere Didaktikmodelle müßten sich von der Lehrerdidaktik zur Lernerdidakik wandeln. Die Lernenden selbst sind seiner Auffassung nach die wichtigsten Träger didaktischen Handelns, die umso besser lernen, je mehr sie didaktische Entscheidungen selbst nachvollziehen und mitentscheiden können.
Eine Lernerdidaktik in diesem Sinne wäre also ein System zur Organisation von Lernprozessen, das aus der Perspektive der Lernenden formuliert ist. In diesem System sind Lerner und "Lehrer" gleichermaßen didaktisch handelnd tätig.
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