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Lernorte Lernorte

Pluralität
der Lernorte

Um wirkungsvoll und ohne Transferverluste zu lernen, wird die Vielfalt der Lernorte genutzt und verschiedene Lernorte gezielt miteinander kombiniert.

Nicht mehr nur im Seminar- oder Unterrichtsraum wird gelernt, sondern an realen Fragestellungen in der beruflichen Praxis, bei Erkundungen in Betrieben oder den Naturraum, in Museen und Bibliotheken.

Beispiel Unternehmen

In der betrieblichen Weiterbildung wird das "klassische" Lernen im Kurs oder Seminar (learning-of-the-job) ergänzt durch Lernen am Arbeitsplatz (on-the-job) und arbeitsplatznahes Lernen (near-the-job). Die verschiedenen Lernorte müssen gezielt miteinander kombiniert werden, so daß z. B. das Lernen von spezifischem Wissen im Seminar durch transferorientierte Maßnahmen am Arbeitsplatz ergänzt wird.

Damit dies möglich wird, bedarf es der qualifikationsförderlichen Arbeitsgestaltung: Das Lernen am Arbeitsplatz kommt selbstverständlicher in Gang und wird erleichtert, wenn der Arbeitsplatz lernförderlich gestaltet ist. Es genügt nicht mehr nur eine Qualifizierung für die Arbeit; benötigt wird gleichzeitig eine Qualifizierung durch die Arbeit und eine Qualifizierung durch Beteiligung an der Arbeitsplatzgestaltung.

Arbeits-
bezogenes
Lernen

An allen Lernorten sollte die Bildungsarbeit möglichst nahe an realen Problemsituationen und Entscheidungsprozessen am Arbeitsplatz orientiert sein. Aus den konkreten Arbeitsaufgaben zu lernen, macht es jedoch auch erforderlich, Lernen so zu organisieren, dass "natürliche" Einheiten, die Teams, wie sie vor Ort zusammenarbeiten, auch zusammen lernen.

Weiterbildung und Organisationsentwicklung gilt es stärker miteinander zu verkoppeln. Lernen muss als kontinuierlicher Prozess angelegt sein und die Arbeit kontinuierlich begleiten.

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