Werkstatt für Neue Lernkultur
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Methoden Methoden

Neue Ziele,
neue Methoden

Die neuen Ziele und Inhalte, die durch den gesellschaftlichen und technologischen Wandel entstehen, erforden auch neue methodische Ansätze.

Vielfalt

Die neue Lernkultur bietet für die Vielfalt der Anforderungen und Aufgaben eine ebenso große Vielfalt an Lernformen und Methoden an. Das betrifft zum einen die grundsätzlichen Lernarrangements: Neben dem klassischen Seminar oder Unterricht erhalten Formen wie selbstorganisiertes Lernen, computerunterstütztes Lernen, arbeitsplatznahes Lernen usw. eigenständige und gleichwertige Bedeutung.

Lerner-
Aktivierung

Doch auch innerhalb gewohnter Lernarrangements verändern sich die Methoden:

  • Neben Vortrag oder Unterrichtsgespräch kommen aktivierende Aktionsformen zum Einsatz, so z.B. Aquarium, Videotraining oder Kugellager;
  • Sozialformen (Einzel-, Partner-, Gruppenarbeit und Plenum) werden situationsangemessen und abewechslungreich genutzt;
  • Vielfältige Medien unterstützen das Lernen.

Denn: Handlungskompetenz erwirbt man nicht durch bloßes Zuhören oder Lesen, sondern nur durch aktives Tun. Statt Rezeptivität ist deshalb Aktivität gefragt! Diese gilt es, durch entsprechende Methoden zu ermöglichen.

Musik und Bewegung, Entspannungsmethoden und aktive Pausen können helfen, ein entspanntes Lernklima zu schaffen. Wem es gut geht, der lernt leichter!

Beteiligungs-
orientierte
Methoden

Neue, beteiligungsorientierte Methoden wie die Moderations-Methode, die Zukunftswerkstatt oder Open Space helfen den Menschen, kreativ an herausfordernden Problemstellungen zu arbeiten und verantwortlich an der Gestaltung ihrer Arbeits- und Lebenswelt mitzuwirken.

Durch Methoden wie Projektarbeit oder Fallmethode wird das Lernen - wo dies möglich und sinnvoll ist - mit realen Fragestellungen verknüpft und in authentischen Kontexten umgesetzt.

zu eigenstän-
digem Lernen
hinführen

Selbstorganisiertes Lernen, eigenverantwortliches Lernen stellt hohe Anforderungen an die Lernenden. Eine der wichtigsten Aufgaben des (fremd-)organiserten Lernens ist es daher, die Lernenden zu eigenständigem Lernen hizuführen.

Daher bekommen die Methoden, die in organisierten Lernarrangements eingesetzt werden, eine propädeutische Funktion:

Indem Lernende im Seminar Erfahrungen mit methodische angeleiteten Lernhandlungen machen, erwerben sie Erkenntnisweisen und Denkmethoden als  kognitive "Werkzeuge" zur Erschließung von Wirklichkeit.

Lehrmethoden können so zu Lernmethoden führen und das eigenständige und selbstorganisierte Lernen einführen und erleichtern: "Das Lernen lernen".

Mehr über Methoden erfahren Sie unter "Keynotes".

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