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Warum eine neue Lernkultur? Warum eine neue Lernkultur?

... vor großen
Heraus-
forderungen
Die Menschheit steht heute in einer tiefgreifenden Umbruchsituation. Gravierende Veränderungen wie
  • die Globalisierung der Wirtschaft,
  • die Einführung immer neuer Technologien,
  • die explosionsartige Vermehrung des Wissens,
  • die Bevölkerungsentwicklung,
  • die fortschreitende Umweltzerstörung und vieles andere mehr

stellen die Staatengemeinschaft, Unternehmen und Organisationen, aber auch jeden einzelnen Menschen vor große Herausforderungen. Zur Bewältigung dieser turbulenten Bedingungen und rasanten Veränderungen ist lebenslanges Lernen unabdingbar.

... traditionelles Lernen
greift zu kurz

Um diese gewaltigen Aufgaben bewältigen zu können, bedarf es einer grundlegenden Neuorientierung. Die traditionellen, institutionalisierten Formen des Lernens, die überkommenen Konzepte und Methoden greifen zu kurz. Innovative und kreative Lernformen sind gefragt.

Vor allen Dingen: die Vielfalt der Anforderungen muss mit einer ähnlichen Vielfalt der Lernwege, denen die Menschen folgen können, beantwortet werden. Nicht für jedes Problem greift die gleiche Methode.

Es gilt, das ganze Potential menschlichen Lernens zu wecken und zu pflegen. Dafür brauchen wir die neue Lernkultur!

Beispiel
Unternehmen

Viele Unternehmen versuchen den durch die Globalisierung verschärften Wettbewerb durch verstärkte Kundenorientierung, innovative Produkte und Dienstleistungen, variantenreiche Produktion, verbesserte und zuverlässige Qualität, kurzfristige Lieferfähigkeit, kontinuierliche Verbesserungsprozesse in den betrieblichen Abläufen zu begegnen. Andererseits geht die Entwicklung neuer Generationen von Geräten immer rasanter vonstatten. Die Anforderungen an die Bediener neuer Geräte werden dabei immer höher.

Durch betriebliche Rationalisierung und Reorganisation, durch neue Formen der Arbeitsorganisation, flache Hierarchien und kooperative Arbeitsformen versuchen Unternehmen das Ziel eines immer effektiveren Arbeitens zu erreichen.

Die Unterstützung durch die EDV-Systeme entlastet die Menschen tendenziell von Routine-Tätigkeiten, die verbleibenden Aufgaben aber werden komplexer und schwerer zu durchschauen. Sie sind seltener regelhaft zu lösen, sondern bedürfen des eigenen verantwortlichen Handelns, häufig unter Bedingungen der Ungewissheit. Die Mitarbeiter müssen daher lernen, offene, wenig planbare, bisweilen unvorhersehbare Situationen zu bewältigen. Diese, in einem umfassenden Sinne erforderliche berufliche Handlungsfähigkeit stellt hohe Anforderungen nicht nur an die fachliche, sondern auch an die soziale und personale Kompetenz.

Die traditionellen Formen der Weiterbildung sind nur bedingt in der Lage, Menschen bei den weitreichenden beruflichen Lernprozessen wirkungsvoll zu unterstützen. Es bedarf neuer Wege und der Umgestaltung der Unternehmenskultur hin zu einer Lernkultur.

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