Der Mensch im Mittelpunkt.
Bildung für nachhaltige Entwicklung benötigt
eine Klärung ihres Bildungsbegriffes
Erschienen in:
Politische Ökologie,
Sonderheft 12: Bildung für nachhaltige Entwicklung. Ökom: München
2000
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Die Agenda 21 misst dem
Bildungswesen einen hohen Stellenwert bei und widmet ihm ein eigenes Kapitel.
Darin heißt es: "Bildung/Erziehung einschließlich formaler
Bildung, öffentliche Bewusstseinsbildung und berufliche Ausbildung
sind als ein Prozess zu sehen, mit dessen Hilfe die Menschen als Einzelpersonen
und die Gesellschaft als Ganzes ihr Potential voll ausschöpfen können.
Bildung ist eine unerläßliche Voraussetzung für die Förderung
einer nachhaltigen Entwicklung und die Verbesserung der Fähigkeit
der Menschen, sich mit Umwelt- und Entwicklungsfragen auseinanderzusetzen".
Die Agenda sieht Bildung als unabdingbare Voraussetzung für "die Herbeiführung
des nötigen Bewusstseinswandels", und "für die Schaffung eines
ökologischen und eines ethischen Bewusstseins sowie von Werten und
Einstellungen, Fähigkeiten und Verhaltensweisen, die mit einer nachhaltigen
Entwicklung vereinbar sind", sowie für eine "wirksame Beteiligung
der Öffentlichkeit an der Entscheidungsfindung" (Bundesministerium
für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit 1992).
Im Gefolge der Agenda wird
mittlerweile in zahlreichen Dokumenten gefordert, das Bildungswesen insgesamt,
insbesondere aber die Umweltbildung, müsse sich zu einer "Bildung
für Nachhaltigkeit" wandeln, so z. B. im Umweltgutachten des Rates
für Umweltfragen 1996. Von pädagogischer bzw. erziehungswissenschaftlicher
Seite liegen inzwischen eine Reihe von Klärungsversuchen vor. Dabei
reicht das Spektrum von Ablehnung über "Paradigmenwechsel nötig"
bis hin zu "Auflösung der Umweltbildung".
Im folgenden soll zunächst
auf drei kritische Aspekte einer Bildung für Nachhaltigkeit hingewiesen
werden, um anschließend einige Perspektiven zur Klärung des
zugrunde gelegten Bildungsverständnisses aufzuzeigen.
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| Instrumentalisierung |
Nachhaltigkeit ist zunächst
eine ökonomische Kategorie, denn sie beschreibt das Leitbild
einer bestimmten Art der Bewirtschaftung natürlicher Systeme. Sie
ist in zweiter Linie eine umfassende umweltpolitische
Kategorie,
da sie zum Leitbild der Umweltpolitik insgesamt wurde. Sie ist zum dritten
eine soziale Kategorie, da nachhaltige Entwicklung auch soziale
Belange berücksichtigen soll. Hier sind also unterschiedliche disziplinäre
Zugriffsweisen, Verständnisse und Orientierungen miteinander in Einklang
zu bringen. Da Nachhaltigkeit ein offenes Konzept ist, geht es dabei immer
auch um ein "Aushandeln" jeweils vorrangiger Perspektiven.
In der Formulierung "Bildung
für Nachhaltigkeit" liegt die Gefahr, Umweltbildung einseitig aus
ökonomischer und umweltpolitischer Perspektive zu bestimmen, und somit
Pädagogik für umweltpolitische Ziele zu instrumentalisieren.
DE HAAN (1998, S. 110), weist darauf hin, dass für ein zeitgemäßes
Bildungsverständnis ein reflexives Verhältnis zum Gegenstand
der Auseinandersetzung konstitutiv sei. Daher könne man den Terminus
"Bildung für nachhaltige Entwicklung" auch transformieren in "Reflexion
auf nachhaltige Entwicklung".
Ich befürchte, dass
ein solches reflexives Verständnis noch nicht dem comon sense entspricht.
Vielmehr scheint mir nach wie vor die Einschätzung weit verbreitet
zu sein, Bildung hätte vornehmlich die Aufgabe, von den Wissenschaften
oder der Politik als richtig erkannte Maßstäbe und Maßnahmen
an die Öffentlichkeit zu vermitteln, sowie für deren Akzeptanz
und Umsetzung zu sorgen.
So wird Umweltbildung z.B.
im Ersten Bericht zur Umweltbildung der - alten - Bundesregierung als von
(umwelt-)politischen Zielvorstellungen funktional abhängig gesehen
und - neben gesetzlichen Regelungen und wirtschaftlichen Anreizen - als
eines der Instrumente zur Verwirklichung nachhaltiger Entwicklung
verstanden.. Hier heißt es: "Damit steht fest, dass der gesamten
vorsorgenden Umweltpolitik, zu der auch die Umweltbildung gehört,
in Form der nachhaltigen Entwicklung ein gemeinsamer strategischer Bezugspunkt
im Sinne eines übergeordneten Leitbildes zugrunde liegt".
Hier gerät Bildung in
die Rolle einer "nachsorgenden Sozialwissenschaft" (BOLSCHO), die lediglich
ausführt, was von der (Umwelt-)Politik vorgegeben wird.
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Überschätzung
der
Möglichkeiten
von Bildung |
Mit dem beschriebenen tendenziell
instrumentellen Verständnis von Bildung ist eine zweite Gefahr verbunden:
Wer Bildung als Instrument versteht, erwartet, dass sie auch entsprechend
"funktioniert". Bleiben die erhofften Wirkungen aus, so wird die hohe Wertschätzung
schnell wieder sinken. Umweltbewusstsein und umweltverantwortliches Handeln
lassen sich jedoch nicht im Schnellverfahren via Trainingskurs erzeugen.
Bildung läßt sich nicht "herbeiführen", "schaffen" oder
sonst wie "produzieren", sondern setzt die Aktivität und Eigenverantwortlichkeit
der Lernenden selbst voraus.
Umweltpädagogen täten
daher gut daran, die hochgesteckten Erwartungen, die in der Agenda formuliert
werden, zu relativieren. Bildung ist ein Faktor unter vielen, wirkt
eher langfristig und benötigt ein unterstützendes Umfeld. Bildung
ist wohl mit der ihr bisweilen zugedachten Rolle des Motors notwendiger
Veränderung überfordert, sie eignet sich eher als hilfreicher
und unterstützender Begleiter.
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Paradigmenwechsel
und Selbstauflösung
der Umweltbildung? |
Eine abrupte
(Selbst-)Auflösung der Umweltbildung könnte fatale Folgen haben.
Umfrageergebnisse zeigen, dass 85 % der Bundesbürger mit dem Leitbild
"nachhaltige Entwicklung" noch keine konkrete Vorstellung verbinden. Die
Notwendigkeit einer "Bildung für Nachhaltigkeit" dürfte daher
der Öffentlichkeit zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch schwer zu
vermitteln sein. Zudem ist die pädagogische Auseinandersetzung mit
Umweltfragen seit Beginn der 70er Jahre durch einen beständigen und
schnellen Wandel von konkurrierenden Konzepten und Begrifflichkeiten gekennzeichnet
( z.B. "Umwelterziehung", "Naturerziehung", "Ökopädagogik").
Erst seit etwas Mitte der 80er hat sich der Terminus "Umweltbildung" als
Sammelbegriff für die vielfältigen Aktivitäten und Ansätze
in Kindergärten, Schulen, außerschulischer Jugendbildung und
Erwachsenenbildung durchgesetzt. Umweltbildung erfährt inzwischen
durchaus eine deutliche Wertschätzung und Akzeptanz. Jetzt ihr Ende
zu fordern, wie es z.B. Richard HÄUßLER (1997) tut, ist wenig
hilfreich.
Auch steht in Frage, ob ein
grundsätzlicher Paradigmenwechsel und eine theoretische Neufassung
der Umweltbildung notwendig sind. Sicher fordert die Mitwirkung an der
Umsetzung der Agenda 21 die Umweltbildung zur Reflexion ihrer Konzepte
und zu neuen Orientierungen heraus, sicher gibt es viele Möglichkeiten
zu Verbesserung und Weiterentwicklung (vgl. z.B. ANU u.a. 1998). Mein Eindruck
ist jedoch, dass es bislang nicht vorrangig an innovativen Ideen oder theoretischen
Entwürfen mangelte, sondern vor allem an den Rahmenbedingungen
für deren Umsetzung.
In der Umweltbildung gibt
es einen Überhang an innovativen Konzepten, die häufig bereits
in Modellprojekten erprobt wurden, deren Umsetzung auf breiter Front allerdings
noch aussteht. Die Agenda 21 stellt nun mit ihrem weitreichenden Partizipationsanspruch
einen optimalen Rahmen dar, um jene Konzepte, die in den letzten 20 Jahren
entwickelt worden sind, endlich umzusetzen.
[Viele Umweltpädagogen,
insbesondere in der außerschulischen Bildung, benötigen weniger
einen neuen Paradigmenwechsel oder eine Selbstauflösungsdiskussion.
Sie benötigen vielmehr eine verläßliche berufliche Perspektive
für sich selbst, um ihr Engagement langfristig - man könnte auch
sagen nachhaltig - aufrecht erhalten zu können.]
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Impulse
zur Klärung
des Bildungsverständnisses |
Die Auseinandersetzung mit
dem Leitbild der nachhaltigen Entwicklung im Rahmen der Umweltbildung sollte
m. E. auch dazu genutzt werden, das eigene Erziehungs- und Bildungsverständnis
zu reflektieren und weiterzuentwickeln. Insbesondere im Hinblick auf die
notwendige interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Umwelt- und Kommunalpolitikern,
Biologen, Technikern, Wirtschaftsfachleuten und vielen anderen Berufsgruppen
halte ich es für notwendig, gerade auch den Terminus "Bildung" einer
Klärung zuzuführen und von hier aus die eigene, pädagogische
Position zu bestimmen.
Die Aufgabe der Pädagogik
kann darin gesehen werden, Menschen Lernhilfen zu Selbständigkeit
und Mündigkeit zu geben. Das Individuum ist als Subjekt zu verstehen,
dem prinzipiell die Möglichkeit zur aktiven
Bewältigung und Gestaltung seines Lebens offensteht, das diese Möglichkeit
jedoch in einem individuellen Lernprozess erwerben muss.
Pädagogisches Handeln
dient also in erster Linie dem Zweck, die individuelle Realisation dieser
dem Menschen ontogenetisch gegebenen Möglichkeit verwirklichen zu
helfen. Von außen, also von Staat, Wirtschaft oder Kirche an das
Individuum heran getragene Qualifikationsanforderungen sind notwendige
und berechtigte sowie potentiell hilfreiche Lernanforderungen. Diese gesellschaftlichen
Ansprüche sind jedoch daraufhin zu prüfen, ob sie auch der Entwicklung
des Individuums dienlich sind oder dieser Entwicklung zumindest nicht entgegenstehen.
Pädagogik hat also die
Aufgabe, zwischen den Anforderungen an das Individuum und den Ansprüchen
des Individuums zu vermitteln. Pädagogisches Handeln läßt
sich nur legitimieren, wenn dabei der einzelne Mensch mit seinen Entwicklungsmöglichkeiten
den zentralen Bezugspunkt darstellt.
Bildung ist das beständige
Bemühen eines Menschen, sich selbst, die Gesellschaft und die Welt
zu verstehen, sowie diesem Verständnis gemäß zu handeln,
so sinngemäß der Deutsche Ausschuss für das Erziehungs-
und Bildungswesen 1960. Dieses Bemühen ist eine lebenslange Aufgabe,
die dem einzelnen nicht von anderen abgenommen werden kann. Bildung bedeutet
in erster Linie Selbstbildung in eigener Verantwortung. Institutionalisierte
Bildungsangebote haben daher die primäre Aufgabe, Selbstbildung zu
ermöglichen, anzuregen und zu unterstützen. Dabei ist der ganze
Mensch, angesprochen, mit "Kopf, Herz und Hand". Und: Bildung intendiert
die kritische Auseinandersetzung mit vorgefundenen Realitäten,
was auch ihre utopische Überschreitung durch Gegenentwürfe beinhaltet.
Wolfgang KLAFKI sieht Bildung
als den selbsttätig erarbeiteten und personal verantworteten Zusammenhang
der drei Grundfähigkeiten Selbstbestimmung, Mitbestimmung
und Solidaritätsfähigkeit. Dabei vollzieht sich der Prozess
der Subjektentwicklung in Auseinandersetzung mit objektiven Gegebenheiten.
Die Frage nach der inhaltlichen Dimension von Bildung beantwortet KLAFKI
mit dem Hinweis auf epochaltypische Schlüsselprobleme: "Allgemeinbildung
muss verstanden werden als Aneignung der die Menschen gemeinsam angehenden
Frage- und Problemstellungen ihrer geschichtlich gewordenen Gegenwart und
der sich abzeichnenden Aufgaben, Probleme und Gefahren" (1996, S. 53).
Als Beispiel für diese Schlüsselprobleme nennt KLAFKI neben anderen
die Friedensfrage, die Umweltfrage und das Problem gesellschaftlicher Ungleichheit.
Die Anliegen der Agenda 21
sind in hohem Maße anschlussfähig an das hier beschriebene Verständnis
von Allgemeinbildung. Eine Bildung für Nachhaltigkeit ist also durchaus
bildungstheoretisch zu begründen, nur steht hier nicht die ökonomische
oder umweltpolitische Perspektive im Vordergrund, sondern die Perspektive
des einzelnen Menschen in seiner individuellen Entwicklung. Neben Anwälten
ökologischer und ökonomischer Argumente benötigt der Prozess
nachhaltiger Entwicklung auch Anwälte für die Interessen der
Menschen als Individuen. Denn es sind durchaus Pfade einer aus ökologischer
Sicht nachhaltigen Entwicklung denkbar, die dem Selbstbestimmungsrecht
des einzelnen Menschen fundamental widersprechen.
Ausgehend von dem Leitziel
Selbstbestimmung des Menschen zu ermöglichen, kann ein pädagogischer
Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung nun nicht bedeuten, fremd vorgegebene
Nachhaltigkeitstheoreme weiterzuvermitteln. Bildung kann aber die für
die Verwirklichung nachhaltiger Entwicklung notwendigen diskursiven Verständigungs-
und Aushandlungsprozesse anregen und begleiten. Ihre Aufgabe kann es sein,
auf der Basis einer breiten und demokratisch organisierten Beteiligung
möglichst vieler Menschen Suchprozesse zu initiieren und zu unterstützen.
Suchprozesse nach Möglichkeiten, die Lebensbedingungen der heute
und der künftig lebenden Menschen zu verbessern, ohne die natürlichen
Lebensgrundlagen zu gefährden.
Umweltbildung im Kontext
der Agenda 21 bedeutet Hinführung zu und Ermöglichung von Partizipation
an gesellschaftlicher Entwicklung. Damit Menschen lernen, Verantwortung
für die Mitgestaltung ihrer Umwelt zu übernehmen, müssen
Sie in erster Linie konkret in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld erleben
können, dass sie tatsächlich Einflussmöglichkeiten haben
und demokratische Teilhabe erfahren. Bildung kann dabei helfen, sich die
für die Wahrnehmung von Partizipationschancen nötigen Schlüsselqualifikationen
(wie etwa Kommunikationsfähigkeit, Fähigkeit zu vernetztem Denken
...) anzueignen. Dazu ist es nötig, auch den Bildungsprozess selbst
entsprechend zu gestalten, u.a. durch teilnehmeraktivierende Methoden,
Kooperation als zentrales Lehr-/Lernprinzip, sowie eine umfassende Öffnung
für die Zusammenarbeit mit Partnern aus Wirtschaft, Politik und Verbänden.
Bildung für Nachhaltigkeit
benötigt nicht in erster Linie neue Theorien, sondern energische Schritte
zur Umsetzung der Vielzahl innovativer Konzepte, die in den letzten Jahrzehnten
entwickelt wurden. Es muss endlich Ernst gemacht werden mit der längst
notwendigen Bildungsreform hin zu mehr Aktivität und Selbstverantwortlichkeit
der Lernenden und zu mehr Gestaltungsfreiraum für die einzelne Bildungsinstitution.
Nicht zuletzt erfordert eine
Bildung für Nachhaltigkeit die Ausweitung des lebenslangen Lernens.
Alle Bürger müssen Möglichkeiten vorfinden, sich an der
Weiterentwicklung unseres Gemeinwesens zu beteiligen. Besonders aber gilt
es, die an verantwortlicher Stelle entscheidenden Politiker, Verwaltungsfachleute
und Führungskräfte zu gewinnen.
Für die Erwachsenenbildung
bieten sich im Rahmen der Prozesse einer lokalen Agenda 21 hervorragende
Möglichkeiten, Ansätze und Konzepte der Umweltbildung auf kommunaler
Ebene umzusetzen. Hier gibt es bereits viele beispielhafte Modelle. Dazu
müssen aber die notwendigen personellen, finanziellen und strukturellen
Voraussetzungen für professionelles Handeln geschaffen werden. Die
Umsetzung der Agenda 21 bedarf des Engagements der Bürger, sie bedarf
aber auch der professionellen Unterstützung. Und diese muss - nachhaltig
- finanziert werden.
Auch wenn die Umsetzung des
Leitbildes in konkrete politische Handlungen immer noch zu wünschen
übrig lässt, stellen die Agenda 21 und das Leitbild der Nachhaltigen
Entwicklung ohne Zweifel Meilensteine in der internationalen Umweltdiskussion
und -politik dar. Sie enthalten bedeutendes Potential auch für den
Bildungsbereich. Die Umweltbildung sollte sich nach meinem Dafürhalten
an dem Leitbild Nachhaltigkeit orientieren, sich dabei auch immer wieder
in Frage stellen lassen, aber auch in der Kontinuität des bisher Erreichten
weiterarbeiten. Nicht zuletzt gilt es ein Bewusstsein dafür zu entwickeln,
was ein Spezifikum eines pädagogischen Beitrages zur Nachhaltigen
Entwicklung sein könnte: Den Menschen den Rücken zu stärken,
sie zu ermutigen, ihr Leben in die eigenen Hände zu nehmen und sich
für sich selbst, für andere und für ihre Umwelt verantwortlich
zu fühlen.
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| Literatur |
ANU, DGU, GbU
(1998): Bildungsprogramm für nachhaltige Entwicklung in der Bundesrepublik
Deutschland, Hiddenhausen
APEL, H. (1997): Ein neues
Konzept zur falschen Zeit. Bildung zur Nachhaltigkeit. In: Politische Ökologie.
15. Jg., H. 51/1997, S. 41ff.
BEYER, A. (1998): Nachhaltigkeit
und Umweltbildung. Hamburg: Krämer
BOLSCHO, D. (1998): Nachhaltigkeit
- (k)ein Leitbild für Umweltbildung. In: Beyer 1998, S. 163 - 177
BUNDESMINISTERIUM FÜR
UMWELT, NATURSCHUTZ UND REAKTORSICHERHEIT (Hg.) (1992): Konferenz der Vereinten
Nationen für Umwelt und Entwicklung im Juni 1992 in Rio de Janeiro.
Agenda 21. Bonn
BUNDESMINISTERIUM FÜR
UMWELT, NATURSCHUTZ UND REAKTORSICHERHEIT (Hg.) (1996): Schritte zu einer
nachhaltigen, umweltgerechten Entwicklung: Umweltziele und Handlungsschwerpunkte
in Deutschland. Grundlage für eine Diskussion. Bonn
BUNDESMINISTERIUM FÜR
UMWELT, NATURSCHUTZ UND REAKTORSICHERHEIT (Hg.) (1996): Umweltpolitik.
Umweltgutachten 1996 des Rates von Sachverständigen für Umweltfragen.
Kurzfassung. Bonn
DE HAAN, G. (1998): Bildung
für nachhaltige Entwicklung? Sustainable Development im Kontext pädagogischer
Umbrüche und Werturteile. Eine Skizze. In: BEYER 1998, S. 109 - 148
DEUTSCHER AUSSCHUSS FÜR
DAS ERZIEHUNGS- UND BILDUNGSWESEN (Hg.) (1969): Zur Situation und Aufgabe
der Erwachsenenbildung. Stuttgart: Klett
HÄUSLER, R. (1997):
Das Ende der Umweltbildung. Im Zeitalter der Agenda 21 greifen alte Konzepte
nicht mehr. In: Politische Ökologie. 15. Jg., H. 51/1997, S. 51ff.
KLAFKI, W. (1996): Neue Studien
zur Bildungstheorie und Didaktik. Zeitgemäße Allgemeinbildung
und kritisch-konstruktive Didaktik (5. Aufl. 1996). Weinheim: Beltz
MÜLLER, U. (1993): Didaktische
Planung ökologischer Erwachsenenbildung. Ein Leitfaden. Frankfurt/Main:
Haag und Herchen |
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